Geheimtipp: Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler

Geheimtipp: Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler

Für die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gibt es kein „zu früh“. Manch Versicherungsexperte rät Eltern, sich frühestmöglich damit zu befassen. Wer für die Kinder abschließt, sichert ihnen eine günstige Risikoklasse. Auch der Gesundheitsstatus fällt für Schüler in der Regel besser aus. Mit Zuschlägen, Ausschlüssen und weiteren Klauseln ist meist erst nach dem 20. Lebensjahr zu rechnen. Selbst der Verbraucherschutz weist ausdrücklich darauf hin, in Sachen Einkommen Vorsorge zu betreiben. Versicherer wollen potenziellen Kunden aktuell die Entscheidung erleichtern, sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu entscheiden. Dem Dortmunder Lebensversicherer Volkswohl Bund beispielsweise reichen lediglich drei Gesundheitsfragen im Gesundheitsprozess aus. Andere wie die Württembergische kommen gar ohne aus. In Zukunft soll die Absicherung von Bausteinen kommen – ganz ohne Prüfung und vollständig online, was das Start-up Getsurance verspricht. Auf dem Weg zum optimalen Schutz lauern einige Fallstricke. Wer Grundsätzliches beachtet, findet die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung.

  • Vertrag rechtzeitig abschließen:

    Spätestens, wenn das erste regelmäßige Gehalt eingeht, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Manch Experte sieht bereits die Eltern in der Verantwortung, für die Kinder in Schule und Ausbildung günstigere Verträge abzuschließen.

  • Den monatlichen Beitrag im Blick behalten:

    Das Versicherungsunternehmen kann den monatlich zu bezahlenden Beitrag im Zweifel bis zur vertraglich festgelegten Bruttoprämie erhöhen. Es empfiehlt sich daher, nach einer niedrigen Netto-Prämie zu schauen und gleichzeitig darauf zu achten, dass die Spanne zur Brutto-Prämie möglichst gering ist.

  • Bedarfsgerecht versichern:

    Experten raten: Mindestens 80 Prozent des Haushalts-Nettoeinkommens sollten versichert sein.

  • Keine Tricks im Antragsprozess:

    Gesundheitsfragen im Antrag müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Im Leistungsfall zahlt der Versicherer nämlich nicht, wenn falsche Angaben über den Gesundheitszustand gemacht wurden. Jede zwölfte Ablehnung immerhin ist laut Studie auf die sogenannte Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflicht zurückzuführen.

  • Zusätzliche Rechtsschutzversicherung kann Gold Wert sein:

    Die Versicherung zahlt im Leistungs- und Schadenfall, wenn der Betroffene nach Einschätzung der Versicherung mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist. Sollte ein Antrag abgelehnt werden, haben Versicherte mit Rechtsschutz die Möglichkeit, wirksam und kostengünstig dagegen vorzugehen.

  • Keine BU möglich? Es gibt Alternativen:

    Eine Variante der Berufsunfähigkeitspolice ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Neuere Produkte wie die Dread-Disease-Versicherung oder die Multi-Risk-Versicherung gewinnen gerade bei Handwerkern an Bedeutung. Sogenannte Körperschutzpolicen sind indes nicht unbedingt erste Wahl für Angestellte mit Bürojobs. Denn psychische Gründe, die zur Arbeitsunfähigkeit führen, sind hier nicht mitversichert.

Tipp:

Die Bedeutung der Absicherung der Arbeitskraft darf nicht den Blick auf andere Risiken versperren. Gerade die Finanzierung der Langlebigkeit droht ansonsten außen vorzubleiben. Da ein langes Leben aber wahrscheinlicher ist als der Verlust der Arbeitskraft, sollten auch Pflege- und Lebensversicherung in die individuellen Budgetüberlegungen mit einfließen.

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